Fußpilz in der Schwangerschaft oder Stillzeit behandeln

Bei der Behandlung ist besondere Vorsicht geboten

Auch schwangere Frauen und stillende Mütter können an Fußpilz erkranken. Bricht bei Ihnen die unangenehme Pilzinfektion aus, zum Beispiel, weil sie sich bei einem Schwimmbadbesuch angesteckt haben, ist besondere Vorsicht geboten. Denn nicht alle Fußpilz-Mittel dürfen zur Behandlung verwendet werden.

Wieso werden schwangere und stillende Frauen anders therapiert?

Nicht nur bei einer Fußpilz-Behandlung, sondern bei allen Erkrankungen, die eine Therapie mit Medikamenten oder Medizinprodukten erfordern, ist bei schwangeren und stillenden Frauen besondere Vorsicht geboten.

Daher ist von einer Selbstmedikation grundsätzlich abzuraten. Wenden Sie sich bei den ersten Fußpilz-Symptomen an einen Hautarzt und sprechen Sie auch mit Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Hebamme über die Infektion.

Welche Behandlung ist geeignet oder ungeeignet?

Von einer oralen Einnahme von Fußpilz-Medikamenten ist in der Regel abzuraten. Das bedeutet, dass die sogenannte systemische Behandlung mit Tabletten für Schwangere und Stillende nicht infrage kommt. 

Fußpilz wird in Schwangerschaft und Stillzeit grundsätzlich äußerlich behandelt. Ob ein Gel, eine Salbe, eine Creme, eine Lösung, ein Spray oder ein Puder für die Behandlung geeignet ist, hängt mit dem verwendeten Wirkstoff zusammen. Beachten Sie in jedem Fall die Packungsbeilage und sprechen Sie bei Fragen mit einem Arzt.

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