Nagelpilz behandeln. Je früher desto besser.

Warum ist es wichtig, Nagelpilz zu behandeln?

Nagelpilz heilt nicht von allein, im Gegenteil: Unbehandelt kann er sich ausbreiten, weitere Nägel befallen und diese zunehmend angreifen. Deshalb ist es wichtig, ihn frühzeitig zu behandeln. Auch wenn die Symptome von Nagelpilz zu Beginn nicht sehr belastend sind, ist bei der Therapie Eile geboten. Denn im schlimmsten Fall kann die Pilzinfektion zur Ablösung des Nagels führen.

Wodurch wird Nagelpilz verursacht?

Die Infektion an der Nagelplatte wird in den allermeisten Fällen von Fadenpilzen, sogenannten Dermatophyten, ausgelöst. Seltener sind auch andere Pilzarten, Hefe- oder Schimmelpilze, die Ursache. In vielen Fällen ist der Nagelpilz eine Folge einer Fußpilzerkrankung, die nicht oder nicht schnell genug behandelt worden ist. Dieser sollte bei einer Nagelpilztherapie immer mitbehandelt werden.

Wärme und Feuchtigkeit sowie kleine Verletzungen, aber auch andere Begebenheiten, zum Beispiel ein höheres Alter oder ein schlechtes Immunsystem, können die Infektion begünstigen.

Womit wird Nagelpilz behandelt?

Es gibt zahlreiche wirksame Mittel, sogenannte Antimykotika, deren Wirkstoffe Pilze abtöten oder ihr Wachstum hemmen. Sie sind in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich. Es gibt, je nach Schweregrad, zwei Behandlungsmöglichkeiten.

Für die äußere (topische) Behandlung von Nagelpilz sind Antimykotika z.B. als Lack, Salbe oder Serum erhältlich, die Sie auf die betroffenen Nägel auftragen können. So erreicht der Wirkstoff sofort die vom Pilz befallene Stelle. Zu den topischen Behandlungsmöglichkeiten gehört beispielsweise das Emcur® Nagelpilz-Set zur Behandlung der Symptome von Nagelpilz. So lange nur die oberste Schicht der Nagelplatte befallen ist und maximal die Hälfte des Nagels, wird die topische Behandlung gewählt. 

Wenn die Pilze bereits zu tieferen Nagelschichten vorgedrungen sind, der nachwachsende Teil des Nagels betroffen ist oder die Symptome so stark sind, dass sie Beschwerden und Schmerzen auslösen, reicht eine rein äußerliche Behandlung nicht mehr aus. In diesem Fall wird eine innerliche (systemische) Behandlung mit Tabletten oder Kapseln notwendig. Diese Entscheidung wird der Arzt treffen. Daher sollten Sie in jedem Fall einen Mediziner aufsuchen, wenn Sie die Anzeichen eines Nagelpilzes an Ihren Nägeln entdecken.

Wie lange dauert die Behandlung?

Im Gegensatz zu Fußpilz kann die Behandlung von Nagelpilz sehr langwierig sein: Mehrere Monate sind bei einer systemischen Therapie üblich, bei einer topischen Behandlung ebenfalls. Nicht selten dauert die Heilung einer Nagelpilzinfektion bis zu 12 Monate.

Dabei hängt die Dauer auch davon ab, wann Sie mit der Behandlung beginnen. Vor allem im Frühstadium der Erkrankung können Sie den Nagelpilz noch vergleichsweise leicht therapieren. Auch deshalb sollten Sie mit der Behandlung beginnen, sobald Sie an einem Nagel typische Symptome wie den Verlust von Glanz oder Farbveränderungen feststellen.

Behandlung nie vorzeitig abbrechen

Sie sollten Nagelpilz immer so lange behandeln, wie es Ihr Arzt Ihnen sagt bzw. wie es im Beipackzettel Ihres Antipilzmittels angegeben ist. In der Regel ist die Behandlung beendet, sobald der Nagel komplett gesund nachgewachsen ist. Auf keinen Fall darf eine Behandlung eigenmächtig abgebrochen werden, sobald die Symptome sich bessern oder weggehen.

Wie kann ich Nagelpilz selbst behandeln?

Eine Selbstbehandlung von Nagelpilz ist in der Regel gut möglich. Allerdings sollten Sie einen Arzt besuchen, wenn z.B.

  • sich die Symptome auch langfristig nicht bessern,
  • Sie allergisch auf das verwendete Mittel reagieren,
  • Sie schwanger sind, stillen oder gesundheitlichen Risiken, wie z.B. Diabetes, ausgesetzt sind.

Sie sollten in solchen Fällen einen Haus- oder Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen.

Was sollte ich bei der Behandlung noch beachten?

Achten Sie während und auch nach der Therapie besonders auf Hygiene. Wechseln Sie häufig Ihre Socken und tragen Sie Baumwollsocken, damit Ihre Füße so wenig wie möglich schwitzen. Verzichten Sie auf das Tragen von synthetischen Schuhen. Zusätzlich wird empfohlen, Socken und Schuhe mit einem geeigneten Puder, wie dem Emcur® Fußpilz-Schutzpuder zu behandeln.

Besondere Vorsicht bei der Behandlung von Kindern

Besonderheiten gelten bei der Nagelpilzbehandlung im Kindsalter. Systemische Antipilzmittel sind für die Therapie von Kindern oft nicht bzw. nur eingeschränkt zugelassen. Eine topische Behandlung ist je nach Antipilzmittel nach Absprache mit einem Hautarzt möglich. Eltern müssen aber besonders vorsichtig sein und zum Beispiel darauf achten, dass Babys und Kleinkinder weder die Antipilzmittel / topischen Produkte noch ihre behandelten Zehen in den Mund nehmen.

Systemische Behandlung für Schwangere nicht zugelassen

Auch bei der Nagelpilzbehandlung von Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten, denn Antimykotika, die systemisch wirken, sind in dieser Zeit nicht zugelassen. Einige topische Medizinprodukte dürfen zwar zur Behandlung eingesetzt werden, aber nicht in Selbsttherapie, sondern nur nach Rücksprache mit einem Arzt.

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