Unsere Haut und mögliche Pilzerkrankungen

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie bildet die Grenze zwischen der Umwelt und unserem Körper, schützt ihn vor schädlichen Umwelteinflüssen und erfüllt zahlreiche andere Aufgaben. Doch wenn sie von Pilzerregern befallen ist, kann sie selbst schutzbedürftig werden.

Die Haut hat viele Funktionen

Unsere Haut ist weit mehr als nur die äußere Hülle unseres Körpers. Vielmehr

  • schützt sie den Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen,
  • nimmt äußere Reize auf (Tastsinn, Temperatur, Schmerz),
  • sorgt für einen Wärmeausgleich zwischen Innen und Außen,
  • hat Stoffwechselfunktionen und Immunfunktionen,
  • ist ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation mit anderen Menschen.

Unsere Haut besteht aus vielen Schichten

Oberhaut: Epidermis

Die äußerste Schicht der Haut ist die Oberhaut oder Epidermis. Sie besteht aus zahlreichen weiteren Schichten und hat gleich mehrere Eigenschaften: Sie ist z.B. wasserabweisend, schützt den Körper und gibt der gesamten Haut Festigkeit.

Lederhaut: Dermis

In den Schichten der Lederhaut, auch Dermis genannt, sind die meisten Sinnesrezeptoren zu finden. Zudem gibt es hier viele Nerven, Blutgefäße und Fasern. Gemeinsam mit der Oberhaut bildet sie die sogenannte Cutis.

Unterhaut: Subcutis

Die Unterhaut oder Subcutis verläuft unterhalb der Cutis. Sie besteht vor allem aus lockerem Bindegewebe. Darüber hinaus befinden sich in der Unterhaut kleine Fettpolster zur Wärmeisolierung des Körpers.

Pilzerreger können der Haut zu schaffen machen

Die Haut verfügt über eine starke Schutzbarriere. Dennoch können Pilzerreger z.B. durch kleine Verletzungen in sie eindringen, sich ausbreiten und schließlich Hautpilz verursachen.

Bei den Pilzerregern handelt es sich vor allem um Fadenpilze (Dermatophyten), seltener auch Schimmel- oder Hefepilze. Sie sind auf das Protein Keratin spezialisiert, das sie beim Menschen in der Haut, aber auch in Haaren und Nägeln finden. Deshalb befallen sie vor allem diese Körperstellen.

Hautpilz hat verschiedene Erscheinungsformen

Hautpilz, in der Medizin auch Mykose der Haut oder Dermatomykose genannt, ist nicht selten: Etwa jeder dritte Mensch in Deutschland leidet hin und wieder an einer Infektion. An welcher Erscheinungsform er dabei erkrankt ist, lässt sich an der betroffenen Körperstelle erkennen.

  • Tinea capitis: Kopfhaut
  • Tinea corporis: Arme und Oberkörper
  • Tinea palmoplantaris: Handflächen und Fußsohlen
  • Tinea unguium oder Onychomykose: Fuß- und Fingernägel
  • Tinea pedis: Füße

Die häufigste Form der Mykose: Fußpilz

Fußpilz oder Tinea pedis ist die häufigste Erscheinungsform von Hautpilz. Dabei tritt wiederrum die interdigitale Form am häufigsten auf, bei der die Pilzerreger zunächst die Zehenzwischenräume befallen. Bei der squamös-hyperkeratotischen Form oder Mokassin-Mykose breiten sie sich dagegen von den Fußsohlen über den Fußrücken aus. Die vesikulös-dyshidrotische Form ist schließlich an kleinen, mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen an den Fußkanten und dem Fußgewölbe zu erkennen.

Eine mögliche Folge von Fußpilz: Nagelpilz

Nagelpilz wird in der Medizin auch Tinea unguium oder Onychomykose genannt und ist fast immer eine Folge von Fußpilz. Wird dieser nicht rechtzeitig behandelt, breitet sich der Pilz über die Füße aus und befällt auch die Nägel.

Die Behandlung ist im Vergleich zu Fußpilz deutlich langwieriger. 

Keine Chance für Fuß- und Nagelpilz-Symptome.

Einfach vorbeugen.
Hygienisch und einfach behandeln.

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